Im Februar 2026 wurde Bitcoin so oft für tot erklärt wie noch nie in einem einzigen Monat: Rekord. Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten, institutionelle Zuflüsse und Makroindikatoren ein anderes Bild.
Unser Gast Dominik Weibel, Head of Research bei Bitcoin Suisse, sortiert das Durcheinander. Wer wissen will, was wirklich los ist, statt was Schlagzeilen behaupten, ist hier richtig.
1️⃣ Der Preis irrt, die Fundamentaldaten nicht. Hashrate auf Allzeithoch, Long-Term-Holder akkumulieren wieder, knapp 20% des Angebots liegt bereits in ETFs und bei Public DAT Companies. Der Realized Cap zeigt: Bitcoin notiert aktuell unter der durchschnittlichen Kostenbasis aller Halter: ein historisch seltenes Signal.
2️⃣ Die zweite institutionelle Welle steht bevor. Bank of America Advisors und Vanguard fangen gerade erst an zu allozieren. Dazu kommt der Great Wealth Transfer: Bis 2045 erben Millennials und Gen Z Billionen: 90% der Krypto-Halter sind unter 40.
3️⃣ Bitcoin Suisse prognostiziert 180’000 Dollar zum Jahresende. Dominik gibt offen zu, dass das Setup schwieriger geworden ist. Er bleibt dennoch konstruktiv: attraktives Risikoprofil, und ein Markt, der 2025 zur Downside überrascht hat und nun zur Upside überraschen könnte.
4️⃣ Quantum Computing und das Miner-Sicherheitsbudget sind die unterschätzten Langzeitrisiken. Die Community diskutiert, Lösungsansätze gibt es, aber man kann sich nicht zu früh damit auseinandersetzen.