Du kaufst Bitcoin auf einer ausländischen Plattform und gehst davon aus, das bleibe deine Sache? Ab 2027 ist damit Schluss. Mit dem Crypto Asset Reporting Framework, kurz CARF, wandern deine Krypto-Daten automatisch zur Schweizer Steuerbehörde.
Das Verrückte daran: Dieser Mechanismus ist fast ohne öffentliche Debatte und ohne Referendum durchgewunken worden. In Folge 59 erklärt dir Experte Thomas Linder, was da auf dich zukommt und warum jetzt der richtige Moment ist, deine Krypto-Steuern sauber zu machen.
Was du in dieser Folge lernst
- Wie CARF funktioniert und warum nicht du meldest, sondern deine Plattform.
- Warum jetzt das Zeitfenster für die straflose Selbstanzeige offen ist und was es kostet, wenn du es verschläfst.
- Ob Self-Custody und DeFi dich schützen und weshalb die USA ein Spezialfall bleibt.
- Warum es am Ende nicht um Steuern geht, sondern um deine Privatsphäre.
Gast: Thomas Linder, Tax Partner bei MME
Thomas Linder gehört zu den profiliertesten Köpfen im Schweizer Krypto-Steuerrecht. Als Tax Partner bei der Kanzlei MME begleitet er seit der ersten ICO-Welle Projekte und Infrastrukturanbieter im Digital-Asset-Bereich. Wenn jemand erklären kann, wie CARF wirklich funktioniert, dann er.
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Übrigens: Den ganzen Mechanismus erklären wir Schritt für Schritt im Artikel CARF und Krypto-Steuern in der Schweiz.